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wurde am 16.10.1926 in Astano geboren. Sie studierte
klinische Psychologie und medizinische Semiologie in Mailand und
Neuenburg.
Alda lebte mit ihrer Familie in Grenchen, am Jurasüdfuss
zwischen der deutschen und französischen Kultur und arbeitete als
Psychologin.
Sie war aber auch eine sehr bekannte Schriftstellerin
im Literaturpanorama der Italienischen Schweiz. Nach den
Gedichtssammlungen «Cuore e anima» (1962), gefolgt 1966 von «Lagrim
du cör» (in Astaneser Dialekt) und «Il grido dell’umanità»
(1979) erschienen zwei weitere Prosawerke: «L’amore a ogni costo»
(1982) und «Le ortensie di San Gennaro» (2000).
(Alle
Bücher sind leider vergriffen.)
Alda arbeitete mit Zeitungen und
Periodika zusammen, schrieb kleinere Theaterstücke für die Pro
Ticino und nahm mit Novellen und Erzählungen an Radiosendungen im
In- und Ausland teil. Im Jahr 1979 gewann sie den Premio Poesia
Siciliana. Sie beschäftigt sich auch gerne mit Malerei und Collagen.
Alda Galeazzi-Cassina starb am 9.
Juni 2005 in Grenchen, nach einer schweren und
langwierigen Krankheit. Obwohl ihr ganzes Leben von harten,
physischen und inneren Leiden geprägt war, setzte sie sich mit ihrer
ganzen Kraft und Persönlichkeit für die Bekämpfung der Krankheit
des XX.Jahrhunderts: der Depression und ihren Folgen ( Drogen,
Alkoholismus, Bulimie usw.) ihrer Mitmenschen ein.
Allen Mühen zum Trotz und dank ihres
starken Glaubens bezeichnete sie sich als eine glückliche und vor
allem ruhige und zufriedene Frau.
„Die Gelassenheit“, sagte sie, „ist
das Brot der Seele“.
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